Vom 24.–26. November durfte die 3F spannende Forschertage erleben und selbst in die Rolle von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern schlüpfen. Dabei stand das Interreg-Projekt „AquaCycle“ (ATCZ00002) im Mittelpunkt, bei dem es um die nachhaltige Nutzung von Wasser und die Gewinnung von Energie aus biologischen Stoffen geht.
Montag – Forschen wie die Profis
Am ersten Tag erhielten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Expertinnen und Experten von BEST einen Einblick in den Forschungsalltag und erfuhren, wie der Alltag im Labor aussieht, was Forschung bedeutet und welche wichtige Rolle Mikroorganismen, Biogas und Algen in Zukunft spielen können. In mehreren Workshops erarbeiteten sie Wissen zu diesen Themen und tauschten ihre Ergebnisse in Gruppen aus, die sie anschließend wie echte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentierten.
Dienstag – Im Forschungslabor
Am zweiten Tag besuchte die Klasse das IFA in Tulln und arbeitete dort im Stationsbetrieb. In vier Gruppen wurden verschiedene Forschungsstationen durchlaufen: Im Biogaslabor wurde die Fest-Flüssig-Trennung untersucht, im Algenlabor Farbstoff aus Spirulina gewonnen und an einer weiteren Station die Funktionsweise einer Biogasanlage, die Kartonabfälle zur Energiegewinnung nutzt, beobachtet. Ein Highlight war die spektakuläre „Methanmamba“-Reaktion, bei der sichtbar wurde, wie sich Methangas entzündet und eine schnelle Flamme entsteht.
Mittwoch – Experimente & Mikroskopieren
Zum Abschluss reflektierte die 3F die Inhalte und forschte eigenständig weiter. Mit Mikroskopen wurden Proben untersucht, ein Hefe-Experiment zur Gasentwicklung durchgeführt – inklusive leckerer Pizzaschnecken –und in einem zweiten Versuch gezeigt, wie Biogas aus Küchenabfällen entsteht.
Fazit
Drei Tage lang wurde ausprobiert, entdeckt und experimentiert – und deutlich, wie spannend Forschung sein kann und welchen Beitrag sie für unsere Umwelt und Zukunft leistet.
Ein herzliches Dankeschön an die Expertinnen und Experten von BEST und des IFA sowie an alle Beteiligten, die diese Forschertage ermöglicht haben.


